Presse
- Piano News (August 11)
- Diapason (29. Juni 11)
- Le Temps (30. April 11)
- 24 Heures (29. April 11)
- RNZ (12. Februar 10)
- www.musolife.com (27. November 09)
- Dreh Punkt Kultur - Salzburg (18. November 09)
- Pianiste Magazine (26. Oktober 09)
- Diapason (Oktober 09)
- Piano News (September 09)
- Classica (September 09)
- Musik und Theater (September 09)
- International Record Review (Juli 09)
- 24 heures (22. Juni 09)
- L´Hebdo (11. Juni 09)
- Musik und Theater (Juni 09)
- La Liberté (16. Mai 09)
- Le Temps (13. Dezember 08)
- 24 heures (13. Dezember 08)
- www.concertonet.com (05. Dezember 08)
- Piano News (September 08)
- Diapason (Juli 08)
- Diapason (Juni 08)
- A nous, Paris (Juni 08)
- www.klassik.com (06. Mai 08)
- Musik und Theater (Mai 08)
- Le Temps (22. März 08)
- 24 heures (03. März 08)
- Le Temps (12. November 07)
- Irish Times (02. Oktober 07)
- Piano News (März 07)
- Gramophone (März 07)
- International Piano (März 07)
- Musik und Theater (März 07)
- Classica Repertoire (März 07)
- Le Temps (13. Februar 07)
- Ruhr Nachrichten (06. Februar 07)
- WAZ-Westdt. Allgemeine (06. Februar 07)
- Diapason (Februar 07)
- Le Temps (16. Dezember 06)
- 24 heures (30. November 06)
- Diapason (März 06)
- Piano News (Juli 05)
- International Piano Magazine (Mai 05)
- International Record review (Februar 05)
- Süddeutsche Zeitung (01. Dezember 04)
- Der Tagesspiegel (11. November 04)
- Le Temps (06. November 04)
- 24 heures (26. Oktober 04)
- Deseret News (20. Februar 03)
- CD Beethoven
Fünf Jahre ist es her, als Cédric Pescia mit Bachs „Goldberg-Variationen“ sein viel beachtetes CD-Debüt gab. Nach einigen weiteren Aufnahmen meldet er sich nun mit Beethovens drei letzten Klaviersonaten. Auch hier überzeugt der junge Pianist in hohem Masse. Oft ist die Hinwendung Beethovens zum Lyrischen, ja geradezu Bekenntnishaften in diesen Werken betont worden, und von hier aus geht sie Pescia an - mit einem leicht dunkel getönten, singenden Klavierklang, der durch seine sonore Präsenz sofort für sich einnimmt. Im Kopfsatz der E-Dur-Sonate fasziniert das spielerische Changieren zwischen leicht gefügter Form und freier Improvisation. Den Variationensatz geht Pescia mit ruhigem Atem an und scheint sich im weiteren Verlauf immer intensiver zu verströmen. Den Beginn der As-Dur-Sonate nimmt er mit Bedacht fast wie ein Vorspiel zum ganzen Satz, und aus solcher Ruhe heraus entwickelt er eine innige, schwärmerische Stimmung. Hier wirkt alles gelöst, selbst in den Moll-Modulationen der Durchführung. Zum Höhepunkt wird der „sprechende“, bekenntnishafte langsame Satz mit seinen rezitativischen Passagen und stockenden Tonrepetition; und Pescia gelingt es sogar die einzigartige Atmosphäre dieser Musik souverän in das lichte Fugenfinale hinüberzuführen. Auch das Opus 111 wirkt unter seinen Händen wie aus einem Guss, und die ätherischen Lichtzauber in den Trillerketten zum Schluss lassen Jenseitiges ahnen.


presse